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Clinical Oncology II – Cancer and Surgery

Das zweite Semester des zweiten CSO – Jahres wird hauptsächlich jenen Tumorentitäten gewidmet, die eng mit chirurgischen Behandlungsverfahren verbunden sind. Dazu gehören die eher häufigen Krebserkrankungen der Lunge (NSCLC und SCLC), das kolorektale Karzinom und das Prostata-Karzinom. Weiterhin werden Tumore des Pankreas sowie des Magen und der Speiseröhre thematisiert. Tumore des endokrinen Systemes werden ebenfalls behandelt, neben den nicht ganz so häufigen Tumoren der Schilddrüse sind auch die eher seltenen neuroendokrinen Tumore ein Thema.

Zur Einführung und zur Erweiterung der Kenntnisse im Bereich der bildgebenden Diagnostik findet ein gleichnamiges Seminar statt, das die Aufgabe hat, einige der vorgenannten Krebserkrankungen anhand von Röntgen- oder CT-Bildern zu erläutern.

Zusätzlich zu diesen Themengebieten wird die Psychoonkologie thematisiert, in diesem Rahmen geht es unter anderem um Kommunikationsmethoden und das 'Überbringen schlechter Nachrichten'.

Im letzten Jahr des Schwerpunktcurriculums Onkologie geht es um die klinischen Fächer, die eine onkologische Komponente aufweisen wie z.B. Urologie, Pädiatrie, HNO, Gynäkologie oder Dermatologie.

Im gynäkologischen Block geht es um Tumore, die nur bei Frauen zu finden sind wie das Ovarial- oder Gebärmutterkarzinom, sowie das Mamma-Karzinom, das in seltenen Fälle auch Männer betrifft.

Im urologischen Block geht es sowohl um Tumore, die nur Männer betreffen, nämlich Prostata- und Hodentumore, als auch um die Tumore, die beide Geschlechter betreffen, wie das Nierenzell- oder Harnblasenkarzinom.

Im Block „Pädiatrische Onkologie“ werden die speziellen Aspekte der kindlichen Leukämien und Lymphome behandelt, wobei ein Teil davon schon im zweiten Jahr des Schwerpunktcurriculum besprochen wird. Ein weiterer wichtiger Teil sind die soliden Tumore des Kindesalters, die sich von den soliden Tumoren des Erwachsenenalters sowohl in ihrer Entstehung als auch in ihren Therapieansätzen stark unterscheiden.

Im Block über die HNO-Onkologie geht es vor allem um Plattenepithelkarzinome des Kopfes und des Halses wie zum Beispiel Larynx- und Pharynxkarzinome, die ein Paradebeispiel für das Zusammenspiel von Chirurgie, Chemotherapie und der Strahlentherapie sind.

Auch der Abschnitt über die Dermatologie hat ein Spektrum verschiedener onkologischer Krankheitsbilder: Von gutartigen Hauttumoren ('weißer Hautkrebs') über bösartige Hauttumore (z.B. das maligne Melanom, 'Schwarzer Hautkrebs") bis zu den eher unbekannteren Lymphomen der Haut.

Zu allen Themen leisten zusätzlich auch noch weitere Institute wie die Pathologie, Radiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin oder Molekularbiologie ihren Beitrag, so dass ein umfassendes Bild vermittelt wird.