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24.5.2017 : 4:18

Wo finde ich Hilfe?

Hessisches Onkologiekonzept

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) hat bereits Opens external link in new window2010 das Opens external link in new windowHessische Onkologiekonzept erarbeitet und auf den Weg gebracht. Nach den hierin definierten Vorgaben wurden Kliniken ausgewählt, die die Koordination der onkologischen Versorgung in definierten Versorgungsgebieten sicherstellen sollen. Diesen koordinierenden Häusern sind Kooperationspartner zugeordnet, mit denen eine enge Zusammenarbeit vertraglich festgelegt ist. Im ersten Schritt sind die kooperierenden Kliniken eingebunden worden, im weiteren werden auch die Niedergelassenen in das Netzwerk integriert.

Vorrangiges Ziel des Konzepts ist eine bessere Koordinierung der Behandlung und eine Erhöhung der Versorgungsqualität, unabhängig vom Ort der Behandlung.

Um die Ko­or­di­na­ti­ons­auf­ga­be wahr­zu­neh­men, wurde am Universitätsklinikum Marburg eine Geschäftsstelle eingerichtet. Zusätzlich gibt es ein Lenkungsgremium, welches über die Aktivitäten wacht.

Die Geschäftsstelle or­ga­ni­siert ei­ne struk­tu­rier­te Tu­mordo­ku­men­ta­ti­on zur Er­fas­sung der Be­hand­lungs­qua­li­tät. Au­ßer­dem wird ein ​Stu­di­en­re­gis­ter geführt, welches die Teil­nah­me an kli­ni­schen Stu­di­en ver­ein­facht.

Versorgungsgebiet Marburg

Zum Versorgungsgebiet der Geschäftsstelle Marburg gehören folgende Kliniken:

  • Diakonie-Krankenhaus Wehrda, Marburg
  • DRK-Krankenhaus, Biedenkopf
  • Hessische Berglandklinik Koller GmbH, Bad Endbach
  • Klinik Sonnenblick, Marburg
  • Kaiserin-Auguste-Victoria Krankenhaus, Ehringshausen
  • Kreiskrankenhaus Frankenberg gGmbH, Frankenberg/Eder
  • Kliniken Hartenstein –Wildetal, Bad Wildungen
  • Kliniken Hartenstein – Quellental, Bad Wildungen
  • Klinikum Wetzlar, Wetzlar
  • Dill-Kliniken Dillenburg, Dillenburg
  • Klinikum Falkeneck, Braunfels
  • Asklepios Klinikum Schwalmstadt, Schwalmstadt
Legende

Geschäftsstellen       

Versorgungsgebiet Marburg    

Versorgungsgebiet Gießen


Psychosoziale Krebsnachsorge in Hessen

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Onkologie im Landkreis Marburg-Biedenkopf entstand seit 1998 eine Broschüre mit Informationen über Einrichtungen, die sich mit der Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Patienten mit Krebserkrankungen befassen. Diese Broschüre wurde bei Bedarf aktualisiert und neu gedruckt.

Im Jahr 2004 hat das CCC Marburg die Pflege der Daten übernommen und die Informationen vom Landkreis Marburg-Biedenkopf auf ganz Hessen ausgeweitet. Die Informationen werden auf einer eigenen Internet-Seite bereit gestellt:

Opens external link in new windowwww.krebsinfo-hessen.de


Neue Einträge, Änderungswünsche und weitere Anregungen melden Sie bitte direkt an das

CCC Marburg: Opens window for sending emailtumorzentrum[at]ccc-marburg.de

oder über das Opens external link in new windowKontaktformular

Vorwort zur ersten Auflage 1998 der Broschüre "Krebs: Wo finde ich Hilfe?"

Der Arbeitskreis Onkologie wurde 1996 im Rahmen der regionalen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung im Landkreis MArburg-Biedenkopf gegründet. Er ist ein freiwilliger Zusammenschluß von verschiedenen Einrichtungen, die sich alle mit dem Thema Krebs befassen von der Diagnostik über ide Behandlung bis zur Nachsorge. Ziel ist insbesondere, eine verstärkte Vernetzung der Einrichtungen untereinander zu erreichen, eine intensivere Zusammenarbeit zu ermöglichen, Versorgungsdefizite aufzuzeigen und Abhilfe zu schaffen. Für Betroffene und interessierte Bürger/innen soll erstmalig eine Übersicht über die im Kreis vorhandenen Angebote zusammengestellt werden.

Der Wegweiser "Krebs: Wo finde ich Hilfe?" ist eine Auflistung und nähere Beschreibung verschiedener onkologischer Angebote und will praktische Hilfen für Patienten und professionelle Helfer geben.

Er wird bei Bedarf aktualisiert werden. Wir bitten daher alle Leserinnen und Leser um Anregungen und Verbesserungsvorschläge an das Gesundheitsamt Marburg.

Marburg, im Februar 1998