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Impressum.
Wochenendseminare
Zusätzlich zu den wöchentlichen Seminarterminen findet pro Semester ein Wochenendseminar statt.Hier widmen sich die Teilnehmer aller drei Studienjahre des Schwerpunktcurriculums gemeinsam einem speziellen Bereich, der aus dem Blickwinkel verschiedener Disziplinen beleuchtet und aufgearbeitet wird. Die Themen der Wochenendseminare sind so gewählt, dass alle Teilnehmer möglichst mit dem selben Wissensstand dazu beginnen.
Diese Wochenenden leben von der Interaktion zwischen Dozenten und Teilnehmern. So geben geladene Dozenten in kurzen Vorträgen einen Überblick über ihr Thema, welcher im Anschluss von den Teilnehmern in Form von zuvor ausgearbeiteten Referaten vertieft wird. Durch die interdisziplinäre Gestaltung der einzelnen Programmpunkte ergibt sich am Ende ein umfassendes Gesamtbild des ausgesuchten Themas.
SS 2009 - Metastasen und Erkrankungen im metastasierten Stadium - 19./20. Juni 2009

- Tagungsort Institut für Physiologie & Institut für Physiologische Chemie
Unter der Überschrift „Metastasen und Erkrankungen im metastasierten Stadium“ fand am 19. und 20. Juni 2009 das Wochenendseminar des Sommersemesters 2009 in den Räumlichkeiten des Institutes für Physiologie und Pathophysiologie statt.
Direkt zu Beginn ging es um ein relativ großes und wichtiges Thema : Palliative Therapiestrategien bei metastasiertem Mammakarzinom. Das Impulsreferat lieferte einen guten und interessanten Überblick, während sich der Beitrag der CSO-Teilnehmer etwas näher mit den medikamentösen Optionen befasste.
Das nächste Thema drehte sich um eine ebenfalls häufige Tumorentität: Es würde erörtert, welchen Einfluss die Expression von Chemokinen auf die Metastasierung und Prognose beim kolorektalen Karzinom hat. Daran anknüpfend stellte der studentische Beitrag die Bedeutung von Tumor-assoziierten Makrophagen heraus, und behandelte ein Modell zur Entstehung von Metastasen auf zellulärer Ebene.
Die zweite Hälfte des Tages stand im Zeichen der Strahlentherapie. Hier wurden die Möglichkeiten zur Bestrahlung von Knochen- und Lungenmetastasen vorgestellt. Die CSO-Teilnehmer präsentierten darauf aufbauend verschiedene Formen sehr genauer Strahlentherapien, die sich zur Behandlung von Metastasen eignen.
Der letzte Themenblock behandelte die tumorbiologischen Unterschiede zwischen den Zellen eines Primärtumors und denen einer Metastase. Neben verschiedenen Modellen zur Metastasierungskaskade standen auch der epitheliale-mesenchymale Übergang (EMT) sowie wichtige Bestandteile intrazellulärer Signalkaskaden (z.b. TWIST) im Zentrum des Interesses.
Der studentische Beitrag beleuchtete die Rolle von endokrinen Faktoren bei der Entstehung von Metastasen, und befasste sich mit der Beutund des EMT zur Entstehung von Zellen mit Stammzell-Eigenschaften.
Wir danken allen Referenten, dass sie ihre Freizeit geopfert haben, um das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
WS 2008/2009 - Therapiestrategien in der Onkologie - 21. - 23. November 2008

- Tagungsort Schloss Rauischholzhausen
Für die Studierenden, die im Herbst 2008 mit dem Schwerpunktcurriculum begonnen haben, war dieses Wochenendseminar etwas ganz Besonderes, denn es war ihre erste Veranstaltung überhaupt im Rahmen des Schwerpunktcurriculums. So standen neben der Onkologie auch das Kennenlernen der Curriculumsteilnehmer untereinander und das Curriculum als Solches im Vordergrund.
Eröffnet wurde die Seminarreihe am Freitag Nachmittag von Prof. Rose mit einem Vortrag zum Thema Strahlentherapie. Es ging um die Therapie von nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen und die Rolle von Sauerstoffmangel in Tumorzellen sowie dessen Auswirkung auf die Strahlentherapie. Auch das sich momentan im Bau befindliche Partikelzentrum in Marburg war Gegenstand lebhafter Diskussionen. Thematisiert wurden die Wirkweise der Partikeltherapie und die Konsequenzen für neue Therapiemöglichkeiten. Nach dem Abendessen bearbeiteten die neuen Teilnehmer zusammen mit den Fortgeschrittenen Publikationen und Vorträge für den nächsten Tag. Abschliessend setzten sich alle zusammen in den Schlosskeller, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
Am Samstag wartete auf die Teilnehmer ein wahrer Vortragsmarathon.Er begann mit einem Bereich der Medizin der normalerweise im Studium der Humanmedizin nur wenig thematisiert wird - nämlich der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. Prof. Neff und die Studenten sprachen vor allem über die operative Entfernung und Rekonstruktion bei Tumoren im Mund-, Zungen- und Kieferbereich. Nach dem Mittagessen sprach Dr. Schlösserer über die molekulare Therapieansätze in der Krebstherapie, und thematisierte darüber hinaus auch zukünftige Zielstrukturen und Entwicklungen der medikamentösen Tumorbehandlung. Anschließend hielt Prof. Neubauer einen Vortrag über Chemotherapeutika, wobei er vor allem die Unterschiede zwischen den herkömmlichen zytotoxischen und den neueren molekularen Chemotherapeutika herausstellte. Desweiteren erläuterte er am Beispiel der Behandlung der Akuten Myeloischen Leukämie mit einer chemotherapeutischen Hochdosistherapie, dass ein mutiertes Onkogen u.U. auch positive Effekte für den Patienten haben kann. Die Studentenvorträge behandelten im Anschluss besonders die Resistenzmechanismen der neuen molekularen Therapien bei bestimmten onkologischen Erkrankungen. Nach einer kurzen Kaffeepause startet Dr. Mandic mit einem Vortrag über die Chemotherapie-Resistenzen in Kopf-Hals-Tumoren, wobei er u.a verdeutlichte, welche Rolle zelluläre Efluxpumpen haben können. Auch in den Vorträgen der Studenten wurden noch Mechanismen in diesen Tumoren aufgezeigt, die zu Resistenzen gegenüber konventioneller Chemotherapie führen.
Am Sonntag Morgen hielt Prof. Richter einen Vortrag über die ethischen Gesichtspunkte der Tumortherapie, wobei er diese besonders aus der Perspektive des Patienten beleuchtete. So betonte er, dass bei allen innovativen und neuen Therapieoptionen immer der Nutzen für den Patienten und dessen Lebensqualität berücksichtigt werden muss. Im Anschluss und auch schon während seines Vortrages diskutierten die Studierenden eifrig mit Prof. Richter und untereinander über verschiedene Probleme, die während einer onkologischen Behandlung auftauchen können. Nach einem gemeinsamen Mittagessen endete das Wochenendseminar mit einer Feedback-Rund. Neben den neu gewonnenen Erkenntnissen waren auch die freundliche und entspannte Atmosphäre der Vorträge und Diskussionen Teil des positiven Fazit.
Wir danken allen Beteiligten dafür, dass sie sich am Wochenende Zeit für uns genommen und soviel Mühe investiert haben. Besonders bedanken wir uns bei Frau Dr. Jaques und Dr. Mandic, die uns über das ganze Wochenende organisatorisch und unterstützend zur Seite gestanden haben.
SS 2008 – Neuroonkologie - 06. - 07. Juni 2008

- Tagungsort Institut für Physiologie & Institut für Physiologische Chemie
Die Neuroonkologie wurde an diesem Wochenende von vier Disziplinen betrachtet:
• Strahlentherapie
• Neuroradiologie
• Neuropathologie
• Neurochirurgie
Nachdem am Vorabend bereits die Vorträge der Teilnehmer vorbereitet worden waren, begann der Samstag mit der Neuroonkologie aus Sicht des Strahlentherapeuten. Diskutiert wurden u.a. Beiträge zur prophylaktischen Schädelbestrahlung beim kleinzelligen Bronchial-Karzinom, und zu verschiedenen Bestrahlungsformen des Gehirns.
Der folgende Teil befasste sich mit bildgebenden Verfahren bei Tumoren des ZNS. Der Schwerpunkt lag hier auf den Gliomen sowie deren Klassifizierung.
Zu Beginn des Nachmittages wurde die Neuroonkologie auf der mikroskopischen Ebene betrachtet, hier ging es bevorzugt um molekulare Marker und Mechanismen bzgl. verschiedener Therapiekonzepte.
Den Abschluss bildeten Beiträge zur Neurochirurgie. Vorgestellt wurden u.a. Bildgebende Verfahren zur intraoperativen Anwendung.
WS 2007/2008 – Techniken in der onkologischen Forschung – 10. - 11. November 2007

- Tagungsort Schloss Rauischholzhausen
Dieses Wochenende stand im Zeichen der verschiedenen Techniken in der onkologischen Forschung. Es wurden diverse Techniken, ihre Grundlagen und ihre Potentiale erläutert, und es wurden Verbindungen zur Klinik hergestellt. U.a. wurden Micro Arrays, Micro RNA's, fluoreszensbasierte Durchflusszytometrie, Grundlagen der Histochemie sowie Maus Modelle thematisiert.
Zusätzlich gab es Beiträge zum Potential 'biologischer' Therapiekonzepte (z.B. Monoklonale Antikörper) und zu den Grundsätzen korrekten wissenschaftlichen Arbeitens.
Nach den verschiedenen Beiträgen konnten sich Dozenten und Studenten zusammensetzen und anhand verschiedener Fachartikel eine Fragestellung zum Thema "Techniken onkologischer Forschung" ausarbeiten, die am folgenden Tag dem Plenum vorgestellt und diskutiert wurde.
Neben den Fachvorträgen gab es dadurch die Möglichkeit durch Referate das Gehörte aufzuarbeiten und den Kommilitonen mitzuteilen.









