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Uni-Klinikum ( vom 26.10.2006 )
Grünes Licht für Leukämie-Zentrum
Marburg. Die Rhön-Klinikum AG, das Land und die Philipps-Universität wollen sich mit 1,6 Millionen Euro am Bau des von der José Carreras-Stiftung geförderten Zentrums für Leukämieforschung beteiligen.
von Werner Girgert
Mit 1,6 Millionen Euro will die „Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung“ die Gründung eines Zentrums zur Erforschung der Leukämie am Marburger Uni-Klinikum fördern.
Wie der Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie, Professor An-dreas Neubauer, gestern im Gespräch mit der OP erläuterte, wollen die Rhön-Klinikum AG, die Philipps-Universität und das Land Hessen gemeinsam ebenfalls 1,6 Millionen Euro zur Finanzierung des auf den Lahnbergen geplanten Bauvorhabens beisteuern.
Die Stiftungssatzung sieht vor, dass die Fördermittel nur dann fließen, wenn sich der Träger der geförderten Einrichtung mit dem gleichen Betrag an der Finanzierung beteiligt.
„Wir werden das in der Summe möglich machen“, bestätigte Uni-Präsident Professor Volker Nienhaus gestern.
Bis zur heutigen Verleihung der Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Medizin an den spanischen Startenor José Carreras sollen die Verhandlungen zwischen Rhön-Klinikum AG, Universität und Land „unter Dach und Fach“ sein, so Nienhaus.
Zu dem jeweiligen Anteil, den die drei Partner leisten, wollte sich Nienhaus noch nicht äußern.
Carreras, der 1987 selbst an Leukämie erkrankte und geheilt wurde, fördert mit seiner Stiftung seit 1988 weltweit Projekte zur Erforschung der Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Leukämie.
Mit der Verleihung des Ehrendoktortitels an den 59-Jährigen will der Fachbereich Medizin das Engagement des Spaniers im Kampf gegen die Leukämie würdigen.



